Geschichte der klassischen Massage
Der Ursprung der Massage ist wahrscheinlich im Altertum im fernen
Osten bei den damaligen asiatischen Kulturvölkern zu suchen (Chinesen,
Persern, Ägyptern). 2700 v. Chr. beschrieb der Chinese Kong Fu ausführlich
Massagehandgriffe und gymnastische Übungen, die für die folgenden
Jahrhunderte von Bedeutung waren. Zur Zeit der grossen griechischen Ärzte,
insbesondere durch Hippokrates (460 - 377 v.Chr.) gelangte die Massage nach
Europa.
Im achtzehnten Jahrhundert erlebte die Massage insbesondere in Frankreich eine
Blütezeit, in der wahrscheinlich das Wort Massage wie auch die französische
Bezeichnung der einzelnen Handgriffe entstanden.
Massage wozu?
Die Massage wird zu Heilzwecken eingesetzt. Diente die Massage nicht der Heilung von Krankheiten bzw. der Beeinflussung von Leiden, würde sie nicht unbedingt ärztliches Interesse hervorrufen.
Massage wo?
Der Ort der Massageeinwirkung ist zum einen die Körperdecke, zum anderen die Muskulatur. Es werden also nicht allgemein die Weichteile massiert, dazu gehören ja auch die Baucheingeweide, sondern wir massieren die Körperdecke, das sind Haut und Unterhautbindegewebe, und die Muskeln, nicht dagegen die Gelenke.
Massage womit?
Die Massage wird mit der Hand ausgeführt. Sie ist im wörtlichen Sinn "Behandlung". Alle Methoden, die mit dem Wort Massage belegt werden, obwohl der Körper nicht mit der Hand, sondern mit einem Apparat bearbeitet wird, sind im eigentlichen Sinn keine Massage. Auch der beste Apparat kann die tastende Hand nicht ersetzen. Nur die geübte Hand kann im zu massierenden Gebiet Gewebeveränderungen feststellen, tasten und gleichzeitig differenzieren. Diese Tastbefunde sind erforderlich für eine optimale Massagewirkung, denn nach ihnen richten sich Einsatz und Stärke der Handgriffe.
Was kann eine Massage bewirken?